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tirol kliniken setzen auf die Lösungen der Meona GmbH, ein Unternehmen der Mesalvo Gruppe, und beauftragen das neue KIS System

Freiburg, 12.11.2021. Bis Ende 2024 soll das bestehende Klinische Informationssystem (KIS) der Tirol Kliniken GmbH durch Meona abgelöst werden. Zentrale Elemente sind die Einführung der Meona Kurve und des Meona Medikationsmanagements (AMTS), um die bestehende Papierdokumentation abzulösen.

Meona KIS wird für die Häuser der Tirol Kliniken GmbH zur Verfügung stehen, um die durchgängige Dokumentation der Patient:innen und den schnittstellenfreien Informationsfluss zwischen den Häusern zu gewährleisten. Hierfür werden alle medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Arbeitsabläufe digital unterstützt. „Wir freuen uns, mit Meona einen strategischen Kooperationspartner für unsere neue KIS-Software gefunden zu haben“, so Johannes Ebner, MSc, Projektleiter für die Ausschreibung der tirol kliniken.

Die tirol kliniken sind mit rund 9.200 Mitarbeiter:innen, 2.450 Betten, 115.000 stationären Aufnahmen und 1,1 Mio. ambulanten Behandlungen pro Jahr der größte und vielfältigste Gesundheitsbetrieb Westösterreichs. Als Holding betreibt die Tirol Kliniken GmbH die drei Landeskrankenhäuser: A.ö. Landeskrankenhaus (Universitätskliniken) Innsbruck, A.ö. Landeskrankenhaus Hall i.T. und A.ö. Landeskrankenhaus Hochzirl – Natters (mit zwei Standorten) sowie die Landes-Pflegeklinik Tirol als auch das Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe (AZW). Um eine hohe Leistungsqualität in ihren Häusern zu gewährleisten, setzen die tirol kliniken nicht nur auf hochqualifizierte und engagierte Mitarbeitende, sondern auch auf die Einführung eines neuen Krankenhausinformationssystems (KIS) mit den Schwerpunktbereichen Kurve und Medikationsmanagement. Die bereits eingesetzte KIS-Software (Produkt Millennium der Firma Cerner) soll bis Ende 2024 durch Meona ersetzt werden.

Als eines der wenigen Krankenhausinformationssysteme ist Meona vollständig als Medizinprodukt zertifiziert. Seit 2021 ist Meona zusammen mit der E.care BVBA aus Belgien und der i-SOLUTIONS Health GmbH aus Mannheim Teil eines gemeinsamen Unternehmens, der Mesalvo-Gruppe.

Ob medizinisch, therapeutisch oder pflegerisch – Meona wird in Zukunft alle Arbeitsabläufe in den tirol kliniken unterstützen sowie die Zusammenarbeit und die digitale Kommunikation zwischen den Häusern fördern. Die Kontinuität der Behandlung steht im Fokus der KIS-Einführung.

Meona KIS bietet nicht nur ärztlichem, pflegerischem oder therapeutischem Klinikpersonal, sondern auch der Verwaltung eine deutliche Arbeitserleichterung. Als klinisches Entscheidungsunterstützungssystem (CDSS) bietet Meona zahlreiche Möglichkeiten zur Dokumentation und Abbildung entsprechender Workflows. Weiterhin erleichtern z. B. mobile Ansichten den Fokus auf wesentliche Patienteninformationen.

Über Mesalvo GmbH

Die Mesalvo Gruppe entstand 2021 durch den Zusammenschluss der Meona GmbH mit E.care BVBA und der i-SOLUTIONS Health GmbH mit DATAPEC GmbH. Mit rund 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bietet Mesalvo Softwarelösungen für die Gesundheitsdienstleister aller Fachrichtungen, die sich durch flexible und einfache Handhabung auszeichnen. Alle relevanten Prozesse sind abbildbar und alle Parameter in übersichtlicher Form bereitgestellt. Die Softwarelösungen schaffen mehr Zeit für Patient:innen, sorgen für reibungslose, vollständig digitale Abläufe ohne Medienbrüche und entlasten dadurch das medizinische Fachpersonal. Mesalvo leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Qualitätsverbesserung und Patientensicherheit im Gesundheitswesen.

Geburtsstunde von MEONA am Universitätsklinikum Erlangen

Erlangen, 14. Juli 2020. Mit den Stationen der Frauenklinik sind inzwischen drei Kliniken des Universitätsklinikums Erlangen (UKER) erfolgreich mit MEONA live gegangen.

Ursprünglich wollte man am 17. März 2020 in allen Kliniken des Universitätsklinikums MEONA einführen, aber nachdem am 13. März beschlossen wurde, Schulen und Kindergärten wegen der Corona-Pandemie zu schließen, handelte die Klinikumsleitung umgehend. „Es blieb uns keine Wahl. Wir mussten trotz der monatelangen intensiven Vorarbeiten den Livestart von MEONA absagen“, erinnert sich Martin Schneider, der Geschäftsführer des Medizinischen IK-Zentrums. Stattdessen forcierte man die Vorbereitung auf den Corona-Ernstfall, der jedoch glücklicherweise ausblieb. Dennoch führten zahlreiche Umstrukturierungen dazu, dass an dem ursprünglichen Plan für die Einführung von MEONA nicht festgehalten werden konnte.

Als absehbar wurde, dass die Fallzahl der COVID-19-Patienten kontrollierbar niedrig blieb, fiel der Entschluss, die Planungen für den Livestart von MEONA wiederaufzunehmen. Die Kinderklinik bot sich als Pilotklinik an, da sie durch Corona weder personell noch patientenbezogen stark beeinträchtigt war. Auch das Klinikpersonal zeigte sich hoch motiviert für die Einführung der neuen klinischen Arbeitsplatz-Software (KAS) von Meona, die von vielen Ärzten und Pflegekräften aufgrund ihrer guten Benutzeroberfläche geschätzt wird.

Im Hintergrund arbeitete ein 40-köpfiges Team rund um Projektleiter Dr. Christof Seggewies in der Klinik-IT (MIK) daran, die klinikspezifischen Anforderungen und Prozesse in der Software abzubilden. Unterstützt wurden sie durch ein Team von Meona-Mitarbeitern, das Erfahrung mit Großprojekten wie der Einführung von MEONA an der Universitäts-medizin Göttingen mitbringt.

Nach dem Auftakt in der Kinderklinik am 09.06.2020 und der Software-Einführung in der Hals-Nasen-Ohren-Klink am 23.06.2020 folgte nun die dritte Klinik, die Frauenheilkunde u.a. mit der Geburtsstation.

„Das UKER ist ein anspruchsvoller Kunde, weil man dort bereits einen hohen Software-Standard hat. Hier die Digitalisierung voranzubringen, ist eine tolle Herausforderung, die wir gerne angenommen haben. Schließlich sind unsere Firmengründer selbst Ärzte, die den Bedarf für eine benutzerfreundliche Kliniksoftware zur Steigerung der Patienten-sicherheit und Unterstützung für Ärzte und Pflegekräfte zum Anlass genommen haben, MEONA zu entwickeln“, so Carolin Butz.

Projektleiter UKER Dr. Christof Seggewies, Projekt Managerin Meona, Carolin Butz, Geschäftsführer des Medizinischen IK-Zentrums, Martin Schneider und ein Teil des KAS-Einführungsteams

Für die Livestarts an den ersten Kliniken zog Christof Seggewies, der auf eine über 25-jährige Berufserfahrung zurückblickt, ein positives Fazit: „Das ist der bisher ruhigste Systemstart, bei dem ich je dabei war! Es greift ein Rädchen ins andere – von den Stationen über uns in der Klinik-IT hin zu Meona und zurück!“

Mit diesen drei Kliniken ist ein Meilenstein erfolgreich gesetzt. Alle anderen Kliniken werden nach und nach mit MEONA für knapp 1.400 Belegbetten sowie Tageskliniken und Ambulanzen ausgestattet und der Funktionsumfang der Software wird nach und nach ausgeschöpft werden. Das bedeutet auch, dass die insgesamt um die 7.000 Nutzer der Software immer wieder geschult werden müssen.

Das IT-Team des UKER wie auch das Meona-Team werden weiterhin viel zu tun haben. Auf dem Plan stehen aufgrund einer Entwicklungspartnerschaft zwischen dem UKER und Meona viele Systemerweiterungen. „Ich freue mich auf die nächsten Etappen im Projekt und möchte dem gesamten IT-Team in Erlangen, die zum Erfolg des Livestarts unter solch außergewöhnlichen Bedingungen beigetragen haben, mein Kompliment und meinen Glückwunsch aussprechen,“ so Dr. Tobias Schäfer, CEO von Meona.


Erfolgreiches Debüt der Meona DigitalExpo

Am 01. und 02.07.2020 präsentierte Meona ihre klinische Software erstmals auf einem virtuellen Messestand ihren Kunden und Interessenten. „Das Debüt ist geglückt“, resümierte Christos Mantzaridis. Als Vollblut-Vertriebler bewertet er die Messe zwar mit gemischten Gefühlen, zieht aber insgesamt ein positives Fazit: „Natürlich wäre es schön gewesen, sich persönlich zu treffen, aber wir haben das Beste aus der Situation gemacht. So haben wir mit unserem neuen MEONA Conference Modul gezielt über Produktneuheiten informiert.“

Durch die Livestarts von MEONA als KAS (klinische Arbeitsplatzsoftware) an zwei Universitätskliniken in Deutschland hat Meona bewiesen, dass man auch als deutscher Mittelständler mit den anderen Anbietern mithalten kann. „Die Wahrnehmung von Meona hat sich seitdem wir die beiden großen Ausschreibungen der UMG (Universitätsmedizin Göttingen) und des UKER (Universitätsklinikum Erlangen) Ende 2018 gewonnen haben, verändert. Das haben wir bereits in Gesprächen auf der DMEA letztes Jahr im April in Berlin gemerkt“, erinnert sich Tobias Schäfer, CEO von Meona und fügt hinzu: „Wir können unseren Anspruch, modernste Medizin zu unterstützen, durch den Gewinn der beiden großen Ausschreibungen perfekt verwirklichen.“ Mit beiden Unikliniken wurden Entwicklungspartnerschaften vereinbart, die zur kontinuierlichen Verbesserung und Erweiterungen von MEONA beitragen.

Reges Interesse zeigten die Besucher der DigitalExpo für MEONA Mobile. „Unsere App ermöglicht Klinikern Informationen zeitnah auf einem Tablet, dass man leicht im Kittel bei sich tragen kann, abzurufen“, fasst Matthias Wuttke, CTO und Chefentwickler der Software MEONA zusammen und fügt hinzu:

„Unser Antrieb war und bleibt es, Patientensicherheit zu gewährleisten und Klinikern, die Arbeit zu erleichtern.“

Neben der Vorstellung der MEONA App, die bereits seit einigen Monaten an der Universitätsmedizin Göttingen im Einsatz ist, gab es einige Demonstrationen aus den Bereichen der Intensivmedizin und Anästhesie, des klinischen Arbeitsplatzes, der Arzneimitteltherapie-sicherheit, zur Arztbriefschreibung, zur Nutzung von MEONA für psychiatrische Stationen und Kliniken als auch dem Workflow-Management in der Notaufnahme von unserem Partner E.care.

Insgesamt gab es rund 300 Besuche auf dem virtuellen Messestand und den angebotenen Demo-Sessions und Einzelgesprächen mit der Geschäftsführung.

Abb.: Virtuelle Lobby der Meona DigitalExpo


Meona trotzt Corona

Meilensteine für Patientensicherheit durch Live Starts an den Unikliniken Erlangen und Göttingen

Am 09.06.2020 gingen in der Universitätsmedizin Göttingen 13 weitere Stationen mit der klinischen Arbeitsplatz Software (KAS) von Meona live. Zeitgleich startete die Kinderklinik als Pilotklinik des Universitätsklinikums Erlangen mit MEONA.

Ohne corona-bedingte Verzögerung wurden in Göttingen die Orthopädie, Urologie, Neurochirurgie, Unfallchirurgie und Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde von der klassischen Papierkurve auf die elektronische Kurve von MEONA umgestellt. Künftig werden alle Patientinnen und Patienten der angegliederten Stationen von der Aufnahme bis zur Entlassung in MEONA erfasst. Dies ist ein weiterer Meilenstein in der umfassenden Modernisierung der Universi-tätsmedizin Göttingen.

Am Universitätsklinikum Erlangen erforderte die Corona Pandemie einen Strategiewechsel, da zunächst ein Live Start von MEONA in allen Fachkliniken für März geplant war. Aufgrund der Corona Maßnahmen in vielen Teilen des Klinikums fiel die Entscheidung das neue KAS als erstes in der Kinderklinik einzuführen. So werden seit dem 9. Juni alle Patientinnen und Patienten der Kinderklinik von der Normalstation, der Kinderonkologie und Kinderchirurgie in MEONA aufgenommen und Behandlungsverläufe erfasst.  Die Pflege plant und dokumentiert ihre Maßnahmen ebenfalls vollständig mit MEONA. In den kommenden Monaten werden weitere Kliniken mit MEONA live gehen und zusätzliche Funktionen der Software nutzen.

Die Vorbereitungen für eine solche Software Umstellung bündelt viele Ressourcen im gesamten Klinikum in Erlangen wie auch in Göttingen. Alle Anwender wurden über Wochen hinweg sorgfältig in die Nutzung der Software eingewiesen. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen Klinik-IT und Meona verlief die Einführung optimal. Auch für die besonderen Umstände, die Corona mit sich brachte, fand man individuelle Lösungen, um die Anwender beim Live Start bestmöglich begleiten zu können. Per Videoverbindung über einen fahrbaren Monitor mit Kameras standen Meona Mitarbeiter den Anwendern jederzeit helfend zur Seite.


Pressemitteilung 21.06.2019

Klinikinformationssystem Meona integriert Anamnesesoftware Idana für den Einsatz im Uniklinikum Erlangen

Foto: Meona Support auf einer Station der Universitätsmedizin Göttingen mit moderner Technik


Pressemitteilung 15.03.2019

Die Meona Group erwirbt Dr. Heni SOFTWARE und erweitert Produktportfolio!


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